- Für das Kraut die getrockneten Aprikosen in feine Streifen schneiden, Äpfel und Zwiebeln würfeln.
- Zwiebeln in Rapsöl golden anbraten. Sauerkraut mit einer Gabel auflockern und in fünf Zentimeter lange Abschnitte schneiden. Zusammen mit den Aprikosen und den Apfelwürfeln zu den Zwiebeln geben und weitere zwei Minuten anbraten. Apfelsaft zugeben und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten bei schwacher Hitze garen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
- Für die Blutwurstknödel Brötchen würfeln, Schalotte und Petersilie klein schneiden und in einer Schüssel mit heißer Gemüsebrühe übergießen und einweichen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
- Blutwurst fein würfeln und zusammen mit den Eiern zur Brötchenmasse geben. Mit feuchten Händen Knödel formen und während der letzten 20 Minuten auf dem Kraut garen. Knödel mit Apfel-Kraut anrichten und mit fein geschnittener Petersilie bestreut servieren.
Blutwurstknödel auf Apfel-Sauerkraut
Zutaten
| 4 | getrocknete Soft-Aprikosen |
| 1,5 | Apfel |
| 1 | Zwiebel |
| 1/2 EL | Rapsöl |
| 375 g | frisches Sauerkraut |
| 60 ml | Apfelsaft |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| Zucker | |
| 3 | Dinkelbrötchen |
| 1,5 | Schalotte |
| 1,5 EL | Petersilie |
| 90 ml | Gemüsebrühe |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| Muskatnuss | |
| 120 g | Blutwurst |
| 1,5 | Eier |
| Zum Bestreuen: | |
| Petersilie | |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 35 min.
Zubereitung
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 51%
- Vitamin D zu 26%
- Vitamin E zu 51%
- Vitamin B1 zu 44%
- Vitamin B2 zu 32%
- Niacin zu 55%
- Pantothensäure zu 32%
- Vitamin B6 zu 53%
- Biotin zu 59%
- Folat zu 38%
- Vitamin B12 zu 44%
- Vitamin C zu 45%
- Kalium zu 48%
- Calcium zu 23%
- Magnesium zu 29%
- Eisen zu 90%
- Zink zu 34%
Pro Portion
- 624 kcal
- 58 g Kohlenhydrate
- 28 g Eiweiß
- 30 g Fett
- 203 mg Cholesterin
- 11,7 g Ballaststoffe
- 4,9 BE
Wohlfühltipps
Mit diesem Gericht wird unser Mix-Teller besonders raffiniert umgesetzt. Unsere Blutwurstknödel enthalten zur Hälfte Dinkelbrötchenwürfel und garen fast wie von selbst auf unserem fruchtigen Apfel-Sauerkraut. Blutwurst ist eine besonders effektive Art seinen Körper mit Eisen zu versorgen. Sind in 100 Gramm der Delikatesse doch bereits mehr als 70 Prozent der täglich empfohlenen Zufuhr enthalten. Den Mineralstoff brauchen wir, damit Sauerstoff im Blut transportiert und zu den Zellen geschafft werden kann. Insbesondere Muskelzellen in Aktion sind auf eine schnelle Sauerstoffversorgung angewiesen. Klappt das nicht, etwa wegen einem Eisenmangel, machen wir schnell schlapp und sind müde.
Im Sauerkraut steckt Vitamin C – das schätzten schon die Seefahrer vergangener Zeiten. Durch den Verzehr des Krautes konnten sie der gefürchteten Vitamin-C-Mangel-Krankheit Skorbut entgehen.
Wer hätte das gedacht: Wird Sauerkraut schonend gegart, kann der Gehalt des an sich hitzeempfindlichen Vitamins sogar noch steigen. Diesen zusätzlichen Vitamin-Schub verdanken wir der Tatsache, dass im Weißkohl Ascorbigen eine Vorstufe von Vitamin C enthalten ist. Wird Sauerkraut im leicht sauren Milieu schonend erhitzt, entsteht aus der Vorstufe voll funktionsfähiges Vitamin C. So springen also noch mehr Schutzstoffe für Ihre Zellen heraus.