Bohnen-Tofu-Päckchen mit Polenta-Ecken

Werbefotografie Guido Gegg

Zutaten

200 g Buschbohnen
Salz
1/2 Zweig Rosmarin
1 Bund Frühlingszwiebeln
175 g Räuchertofu
1 EL Olivenöl
1/2 rote Paprika
1/2 EL Minzeblättchen
125 g Maisgrieß
225 ml Gemüsebrühe
1 Prise Zucker
1 EL Olivenöl

Zeitaufwand

Zeit in der Küche: 45 min.

Vorbereitungszeit: 20 min.
Garzeit: 25 min.

Zubereitung

  1. Bohnen vom Ansatz befreien. Salzwasser mit Rosmarinzweig zum Kochen bringen und Bohnen darin zehn Minuten bissfest garen. Nach der Hälfte der Garzeit einige Frühlingszwiebeln ohne Wurzeln dazugeben. Restliche Zwiebeln in acht Zentimeter lange Abschnitte schneiden und ebenfalls fünf Minuten mitgaren. Die langen Frühlingszwiebeln anschließend auseinanderziehen, sodass sie als "Band" für die Bohnenpäckchen verwendet werden können. 
  2. Gemüse aus dem Garwasser nehmen und kurz abkühlen lassen. Tofustücke in acht Zentimeter lange Streifen schneiden.
  3. Gegarte Bohnen mit Zwiebelabschnitten und Tofustreifen zu portionsgerechten Päckchen bündeln. Mit langen Frühlingszwiebeln festbinden und mit Olivenöl bepinseln.
  4. Paprika in feine Würfel, Minze in feine Streifen schneiden. Maisgrieß mit Gemüsebrühe aufkochen und kräftig umrühren. Paprikawürfel, Minze und Zucker unterheben und abschmecken. Zwei mit kaltem Wasser gespülte Teller einen Zentimeter dick mit Maisgrieß bestreichen und diesen etwas antrocknen lassen.
  5. Bohnenpäckchen auf den Grill legen, etwa acht Minuten bei mittlerer Hitze grillen und während des Grillens einmal wenden.
  6. Maisgrieß in Tortenstücke schneiden, mit dem restlichen Öl bestreichen und von jeder Seite drei Minuten grillen. Mit den Bohnen-Tofu-Päckchen anrichten und servieren.

Ernährungsinfo

Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:

  • Vitamin A zu 66%
  • Vitamin E zu 32%
  • Vitamin B1 zu 27%
  • Vitamin B2 zu 18%
  • Niacin zu 48%
  • Pantothensäure zu 23%
  • Vitamin B6 zu 55%
  • Biotin zu 39%
  • Folat zu 36%
  • Vitamin C zu 99%
  • Kalium zu 42%
  • Calcium zu 42%
  • Magnesium zu 25%
  • Eisen zu 35%
  • Zink zu 17%
Laktosefrei

Die in diesen Rezeptvorschlägen verwendeten Zutaten sind von Natur aus laktosefrei. Dennoch: Achten Sie bitte auf die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung, dass das Produkt während der Herstellung nicht mit Laktose in Verbindung gebracht wurde.
Ballaststoffreich

Diese Zuordnung unserer Mix-Teller-Rezepte ist unsere Empfehlung für Ihre individuellen Bedürfnisse im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 30 g Balllaststoffe pro Tag aufzunehmen. Diese Rezepte liefern 30 % der Tagesempfehlung.
Vegetarische Gerichte

All diese Mix-Teller-Rezepte sind vegetarisch, das heißt sie schmecken auch ohne Fleisch und Fisch. Sie sind sowohl für überzeugte Vegetarier als auch für Menschen, die nur ab und zu fleischlos genießen möchten, sehr gut geeignet.
Vegan

Sie sind auf der Suche nach ausgewogenen Rezepten, die ausschließlich pflanzliche Zutaten beinhalten? Dann werden Sie hier fündig! Natürlich entsprechen auch die veganen Gerichte dem Mix-Teller-Schema. Das hilft eine gute Eiweiß-Versorgung sicherzustellen.

Pro Portion

  • 554 kcal
  • 66 g Kohlenhydrate
  • 23 g Eiweiß
  • 22 g Fett
  • 0 mg Cholesterin
  • 10,5 g Ballaststoffe
  • 5,5 BE

Wohlfühltipps

Vegetarisch Grillen ist einfach, vegan dagegen die Königsklasse! Mit diesen Bohnen-Tofu-Päckchen und Polenta-Ecken kommen Freunde der rein pflanzlichen Küche auf ihre Kosten. Mithilfe von Frühlingszwiebeln haben wir vegane Eiweißpäckchen geschnürt. Denn um Eiweiß, den Baustoff unserer Zellen, aufzunehmen, braucht es nicht zwangsläufig Fleisch: In Hülsenfrüchten wie Busch- oder Sojabohnen stecken ebenfalls die Aminosäuren, die der Körper benötigt. Obendrein gelten sie als wertvolle Ballaststoffquellen, die satt machen und die Verdauung anregen können.

Übrigens kommen mit diesem Gericht weder Gluten noch Laktose auf den Teller. Auch wenn Sie diese Stoffe nicht vertragen, können Sie bedenkenlos zugreifen!  

Fotos

Werbefotografie Guido Gegg