Bunter Schwartenmagensalat

Foto: Fotostudio Frech

Zutaten

200 g Schwartenmagenaufstrich
65 g Frühlingszwiebeln
1 Karotte
1 Petersilienwurzel
Für das Dressing:
2 EL Holunderbeerenessig
2 EL Walnussessig
1/2 TL Thymianblättchen
Salz
Pfeffer
2 EL kalt gepresstes Rapsöl
Reichen Sie dazu:
125 g Walnussvollkornbaguette

Zeitaufwand

Zeit in der Küche: 12 min.

Vorbereitungszeit: 12 min.

Zubereitung

  1. Die Scheiben des Schwartenmagens halbieren und anschließend in 1 cm breite Streifen schneiden.
  2. Frühlingszwiebeln in 0,5 cm breite Abschnitte schneiden. Möhre in dünne Scheiben hobeln. Petersilienwurzel fein würfeln.
  3. Dressingzutaten in der genannten Reihenfolge verrühren und mit den Salatzutaten mischen und abschmecken.
  4. Salat auf zwei Tellern anrichten und das in Scheiben geschnittene Baguette dazureichen.

Tipp: Dieser Salat lässt sich auch am Vortag zubereiten, das Dressing und der Thymian erleichtern durch das Marinieren die Verdauung.

Besondere Arbeits- und Hilfsmittel

  • Küchenhobel

Ernährungsinfo

Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:

  • Vitamin A zu 91%
  • Vitamin B1 zu 119%
  • Vitamin B2 zu 52%
  • Niacin zu 90%
  • Pantothensäure zu 35%
  • Vitamin B6 zu 104%
  • Vitamin B12 zu 152%
  • Kalium zu 76%
  • Magnesium zu 32%
  • Eisen zu 46%
  • Zink zu 87%
  • Calcium zu 17%
  • Biotin zu 16%
  • Vitamin C zu 30%
  • Vitamin E zu 31%

Pro Portion

  • 437 kcal
  • 33 g Kohlenhydrate
  • 26 g Eiweiß
  • 22 g Fett
  • 165 mg Cholesterin
  • 9 g Ballaststoffe (29%)
  • 2,7 BE

Wohlfühltipps

Wurzelgemüse hat eine sehr lange Tradition in unseren Breiten. Schon in der Steinzeit gehörten Möhren, Wurzelpetersilie und Pastinaken zu den Grundnahrungsmitteln. Im Mittelalter wurde das Gemüse dann sehr lange gekocht, um Bakterien aus dem Waschwasser abzutöten. Von dem daraus resultierenden Mus stammt das heutige Wort „Gemüse" ab.

Wurzelgemüse ist im Allgemeinen kohlenhydratreicher als viele andere Gemüsearten und somit nahrhafter als beispielsweise Tomaten oder Zucchini. Da auch viele Ballaststoffe mit von der Partie sind, müssen Sie auch keine negative Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel fürchten. Ballaststoffe sorgen dafür, dass Kohlenhydrate langsam und dosiert im Blut ankommen. Heißhungerattacken werden somit unterbunden und eine langanhaltende Sättigung tritt ein. Ballaststoffe kurbeln zudem die Verdauung an und binden einen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Cholesterins im Darm, sodass es nicht ins Blut gelangt und ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut etwas nach unten korrigiert werden kann.

Die ebenfalls enthaltenen Karotten sind die bekanntesten Vertreter, wenn es um Carotinoide geht. Unser Körper kann beispielsweise aus Beta-Carotin Vitamin A herstellen, welches beispielsweise dafür sorgt, dass wir gut sehen können. Man sollte allerdings beachten, dass unser Körper das Beta-Carotin aus gekochten Karotten nach dem Kochen und Zubereiten besser aufnehmen kann als nach dem rohen Verzehr.

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